Mittwoch, 05. Oktober 2022
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Jahreshauptversammlung 2022

Stadtbrandinspektor und stellv. Vorsitzender Markus Ott begrüßte am Samstag, 30.04.2022 neben den anwesenden aktiven Kameradinnen und Kameraden und den Mitgliedern des Feuerwehrvereins, auch die Oberbürgermeisterin der Stadt Hof Frau Eva Döhla, die Mitglieder des Feuerwehrbeirates, den ehemaligen Hofer Oberbürgermeister und Ehrenmitglied, Dr. Harald Fichtner und weitere Ehrenmitglieder, wie den ehemaligen Stadtbrandrat Peter Faber in der Fahrzeughalle unserer Wache am Hallplatz zur diesjährigen Jahreshauptversammlung.

Stadtbrandrat und 1. Vorsitzender Horst Herrmann musste krankheitsbedingt leider der Versammlung fernbleiben, befindet sich auf dem Weg der Besserung und wünscht der Versammlung einen guten Verlauf. Abordnungen anderer Hilfsorganisationen waren auch in diesem Jahr aufgrund der noch geltenden Corona-Beschränkungen nicht geladen.

Die geehrten Kameraden mit dem Kommando und Vertretern des Feuerwehrbeirats.
SBI Markus Ott eröffnete die Jahreshauptversammlung

SBI Ott verliest im Anschluss die Tagesordnungspunkte und nachdem keine Einwände aus der Versammlung kommen, eröffnet er die Mitgliederversammlung. In der aktuellen Zeit, so SBI Ott, fällt es schwer eine positive Begrüßung für eine Veranstaltung zu vermitteln. Corona, Krieg in der Ukraine, die damit verbunden stetig steigenden Lebenshaltungskosten und die steigende Inflationsrate beherrschen derzeit unser Leben. Wir müssen nach vorne blicken, Aufgeben ist keine Option, schon gar nicht bei der Feuerwehr. Lichtblicke in dieser Zeit sind der gute Stand der Feuerwehrtechnik und der Fortschritt in der Planung des 2. Bauabschnitts an der Feuerwache, alles in den letzten Jahren durch die Stadtverwaltung unterstützt. Dafür gilt es Danke zu sagen, verbunden mit Forderung, trotz schlechter Haushaltslage die Feuerwehr weiter zu unterstützen. Es darf nicht vergessen werden, wie wichtig eine gute und zeitgemäße Ausstattung ist, vor allen Dingen nach den letzten Jahren, in denen auch gerade im Zivil- und Katastrophenschutz viel abgebaut worden ist. Der Mensch darf aber natürlich dabei nicht vergessen werden, aber die Bereitschaft junger Leute sinkt, sich dem freiwilligen Dienst in einer Hilfsorganisation zu stellen. Vor diesem Hintergrund bedankt sich SBI Ott zum Schluss seiner Ausführungen bei allen Kameradinnen und Kameraden für die geleistete Arbeit und bittet Oberbürgermeisterin Döhla um ein Grußwort.

Oberbürgermeisterin Eva Döhla ging in ihrem kurzen Grußwort auf die derzeitige Lage in der Ukraine und die Folgen des Krieges ein. Auch welche Auswirkungen dies auf die Stadt Hof hat. Derzeit sind in der Stadt 750 Flüchtlinge aus der Ukraine untergebracht und werden zum großen Teil von ehrenamtlichen Bürgern betreut. Diese Hilfe für diese Flüchtlinge zeigt die große Solidarität der Hofer Bürger.
Die Arbeit in der Feuerwehr, so die Oberbürgermeisterin, ist ebenfalls ein Zeichen für die große Solidarität, die Feuerwehrleute sind Vorbilder für gelebte Solidarität und das über Jahre oder teilweise über Jahrzehnte.
Die Feuerwehr hat auch immer eine soziale Komponente, das Vereinsleben und das Miteinander sind ein wichtiger Faktor unseres Lebens.

Dabei sind aber immer drei Faktoren wichtig, die in der Hofer Wehr hervorragend umgesetzt sind:

1. Engagierte Mitglieder und Kameraden
2. Gute technische und räumliche Voraussetzungen
3. Gute Führungsspitze

Mit diesem Lob beendete die Oberbürgermeisterin ihr Grußwort und wünschte der Jahreshauptversammlung noch einen guten Verlauf, nachdem sie um 18:00 Uhr zum nächsten Termin musste.

Oberbürgermeisterin Eva Döhla
Schriftführer Gerd Schmidt präsentiert den Geschäftsbericht für das Jahr 2021

Im Anschluss präsentierte der Schriftführer Gerd Schmidt den Geschäftsbericht für das Jahr 2021.

Neben dem aktuellen Personalstand mit insgesamt 251 Mitglieder (incl. aller Kinder der 3 Kindergruppen) erläuterte er die Einsatzstatistik des vergangenen Jahres 2021 im Vergleich zum Jahr 2020. So wurden im Jahr 2021 586 Einsätze ehrenamtlich abgearbeitet, im Jahr 2020 belief sich die Anzahl der Einsätze nur auf 546.

Des Weiteren wurden im Jahr 139 Wachdienste mit 4216 Stunden abgeleistet, also auch stark durch Corona geprägt. Insgesamt wurden aber trotzdem 12233 Stunden im Jahr 2021 ehrenamtlich abgeleistet, ca. 1000 Einsatzstunden allein für die Unwettereinsätze im Jahr 2021. Auch die Übungs- und Ausbildungsdienste wurden im Jahr 2021 aufgrund der Corona-Pandemie sehr stark eingeschränkt, sämtliche Vereinsveranstaltungen, außer der Jahreshauptversammlung im Juli 2021, mussten abgesagt werden

Darauffolgend trug Kassier Ralf Klaschka den Kassenbericht für das vergangene Jahr vor. Neben einer Gesamtübersicht über Einnahmen und Ausgaben legte er verschiedene Schwerpunkte dar. Besonders dankbar zeigte er sich über die vielen großzügigen Spenden anlässlich von Einsätzen im vergangenen Jahr sowie die alljährliche Unterstützung durch die Stadt. Zum Ende des Kassenberichtetes informierte Kassenprüfer Markus Hüttner über eine einwandfreie und ordnungsgemäß geführte Kasse und bat um die Entlastung des Kassiers, die dann einstimmig erfolgte.

Nachdem unser derzeitiger Kassenwart Ralf Klaschka aus privaten Gründen seinen Rücktritt erklärt hat, wurde laut Satzung eine schriftliche Ergänzungswahl eines Kassenwarts erforderlich.

Nach zwei getrennten Wahlgängen stand dann das Ergebnis fest. Kamerad Stephan Habicht wird für die nächsten beiden Jahre die Vereinskasse führen.

Kassier Ralf Klaschka

Zum Abschluss des offiziellen Teiles wurden, wie üblich, die Dienstzeitehrungen durch das Kommando und die anwesenden Feuerwehrbeiräte durchführt. Dabei wurden folgende Kameradinnen und Kameraden geehrt:

10 Jahre aktiver Dienst:

  • Heinrich Heiko
  • Schnabel Lara (LG HO)
  • Stroh Sarika
  • Tietze Tobias
  • Tröger Swen

20 Jahre aktiver Dienst:

  • Kofer Enrico
  • Ludwig Jürgen (LG MO)
  • Schewe Florian
  • Weber Markus

30 Jahre aktiver Dienst:

  • Jaglo Andreas

Die Kameraden mit 25 und 40 Jahren aktiver Dienstzeit wurden in einer gesonderten Feierstunde am 04.05.2022 im Rathaus geehrt. Zum Abschluss der ersten größeren Veranstaltung unserer Feuerwehr wurde für alle noch eine kleine Brotzeit angeboten. Dazu waren auch die Lebenspartner eingeladen und so wurde noch lange über die Feuerwehr angeregt diskutiert.

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