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Bautagebuch Lichtmastfahrzeug (19.01.2011)

 

Aktueller Baustand:
19.01.2011:

Mittlerweile ist das Lichtmastfahrzeug technisch fertig gestellt und einsatzbereit. Allerdings fehlen noch Beklebung und Beschriftung.

Das Fahrzeug wurde der ILS Hochfranken in der zweiten Januar-Woche einsatzbereit gemeldet und kann nun bei nächtlichen Einsätzen zur Ausleuchtung angefordert werden!


Grundlegende Informationen:
Geschichte:
Seit der Erstzulassung am 28. April 1981 hat der alte Rüstwagen RW 2 immer treue Dienste geleistet. Bei vielen Einsätzen bewährte sich das von der Firma Ziegler auf einem Mercedes-Fahrgestell aufgebaute Fahrzeug. Im Jahr 2009 erfolgte eine Ersatzbeschaffung, die Außerdienststellung erfolgte am 12. Juni 2009. Doch auch weiterhin wird uns das Fahrzeug zur Verfügung stehen. Am 4. Dezember begann der Umbau zum Lichtmastfahrzeug. Hierzu wird die Lichtanlage des Lichtmastanhängers auf das Fahrgstell gesetzt.

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Was ist ein Lichtmastfahrzeug?

Ein Lichtmastfahrzeug dient zum Ausleuchten größerer Einsatzstellen. Dank der großen Lichtanlage ist es möglich eine Fläche ungefähr von der Größe eines halben Fußballfeldes auszuleuchten. Dies kann vor allem bei Verkehrsunfällen außerhalb von Ortsschaften oder größeren Brandstellen sinnvoll sein. Doch nicht nur bei Feuerwehreinsätzen kann dieses Fahrzeug genutzt werden. Schon das Vorgängergerät - der Lichtmastanhänger - wurde regelmäßig von der Polizei angefordert. Hier gibt es in der Regel zwei Aufgabenbereiche:

  • Ausleuchten eines Tatortes für die Spurensicherung
  • Ausleuchten einer Unfallstelle nach schweren Verkehrsunfällen für Sachverständige und Staatsanwälte
Durch die Übernahme von Teilen der Beladung des alten Rüstwagens soll das Fahrzeug auch zur Verkehrsabsicherung eingesetzt werden können.
Die Idee:
Nachdem das Fahrgestell des alten Rüstwagens noch in Ordnung ist, kam die Idee für den Umbau auf. Statt des personalaufwändigen Einsatzes des Anhängers (für den optimalen Betrieb und das In-Stellung-Bringen waren ca. 5 - 6 Mann notwendig) reichen nun zwei Einsatzkräfte. Auch der vorhandene Allradantrieb des Fahrgestells ist ein Pluspunkt.
Das Konzept:

Zur Verwirklichung des Fahrzeuges werden folgende Teile verwendet:

  • Allrad-Fahrgestell des alten Rüstwagens von 1981
  • vorhandener, festeingebauter 20 kVA-Stromerzeuger
  • Lichtmast des alten Rüstwagens mit zwei Halogenstrahlern á 1 500 Watt
  • Lichtanlage vom Lichtmastanhänger mit sechs Halogenstrahlern á 1 500 Watt und Stromerzeuger 20 kVA
  • neuer Aufbau hinter dem Fahrerhaus, montiert durch die Firma Junghanns Hof
Baufortschritt:
08.12.2009:

Zuerst wurde die komplette Beladung aus dem Fahrzeug ausgeräumt. Anschließend konnten alle Innenausbauten entfernt werden. Ebenso wurden die Dachaufbauten abgenommen. Nun wurden alle Bleche sowie die Unterbaukästen abgenommen, sodass vom Aufbau nur noch das Gerippe übrig blieb. Der abgenommene Lichtmast wurde wird in den kommenden Wochen von den hauptamtlichen Kräften wieder aufgearbeitet.

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09.12.2009:

Die Rückwand und die Unterkante des Aufbaus stehen noch. Der Rest wurde bereits entfernt.

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01.01.2010:

Nun wurde auch die Rückwand entfernt. Das Fahrgestell wird komplett überholt werden. Dies geschieht in den eigenen Werkstätten.

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14.02.2010:

Vom Aufbau ist nicht mehr viel zu sehen. Mittlerweile wurden Roststellen am Fahrgestell entfernt, die vorderen Radläufe abgebaut und neue Führungsbleche für das Windenseil eingebaut. Derzeit wartet man auf das OK der Firma Junghanns. Dort wird das Fahrzeug dann mit einem neuen Gerätekoffer versehen.

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17.03.2010:
Überführung von Fahrzeug und LiGi zur Firma Junghanns.

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03.05.2010:

Mittlerweile haben die Arbeiten am Aufbau begonnen. Der Hauptrahmen ist bereits auf das Fahrgestell aufgesetzt und entspricht in der Grundfläche dem alten Rüstwagenaufbau. Wie man am Höhenunterschied zwischen dem vorderen Gerätekasten und dem bereits montierten Profil sieht wird der neue Koffer allerdings um einiges höher als der alte. Auf der rechten Seite haben bereits die Arbeiten an Radlauf und Batteriekasten begonnen. Die vorhanden Batteriekästen werden hier mit dem neuen Rahmen verbunden. Anschließend werden auch die letzten Überreste des alten Rahmens im Heckbereich verschwinden. Nach Fertigstellung des Rahmens und des Koffers werden diese zum Feuerverzinken und zum Lackieren noch einmal demontiert.

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17.05.2010:

Wieder einmal wurde der aktuelle Bauzustand des Lichtmastfahrzeugs begutachtet. Im weiteren Verlauf wurden mittlerweile die Rückwand und der rechte Unterbaukasten montiert, der linke Unterbaukasten ist bereits vorgefertigt und wartet auf seine Montage. Weiterhin liegen die Rolläden für den Aufbau bereit und die Lichtanlage wurde vom Anhänger getrennt. Alle Bohrungen für die Montage der Lichtanlage sind bereits vorhanden.

 

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11.06.2010:

Derzeit wird der Aufbau lackiert. Weitere aktuelle Infos nächste Woche...

16.06.2010:

Nach einer längeren Pause im Bautagebuch hier mal wieder der aktuelle Stand. Der Kofferaufbau ist fertig montiert und bereits in feuerrot lackiert. Im hinteren Bereich wurde die Lichtgiraffe auf den Rahmen gesetzt und montiert. Die Unterbaukästen sind derzeit ebenfalls beim Lackierer und werden vermutlich Ende der Woche montiert.

Schließlich wurde noch der Montageort des Kurbellichtmastes festgelegt. Hier entschied man sich gemeinsam für die rechte Kofferrückwand, da hier der größte Drehbereich möglich ist. Sobald die Unterbaukästen und der Lichtmast montiert sind, kann das Fahrzeug dann übernommen werden und der Ausbau des Koffers sowie die Modernisierung der Lichtanlage in den feuerwehreigenen Werkstätten vorgenommen werden.

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30.06.2010:

Nachdem das Fahrzeug am Freitag, 25.06.2010, von der Firma Junghanns zur Feuerwache überführt wurde, werden nun die Arbeiten in den eigenen Werkstätten fortgesetzt. Betrachtet man die Bilder denkt man zuerst, es erfolgt ein Rückschritt, doch dies ist durchaus beabsichtigt. Die alt Bühne mit den sechs 1500 Watt-Strahlern hat ausgedient. Stattdessen wird es eine neue Lichtbrücke geben. Auch die Arbeiten an den Schaltschränken gehen voran, wie man auf den Bildern gut erkennen kann.

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27.08.2010:

Auch in der Sommerzeit wurde am Lichtmastfahrzeug kräftig gebaut. Der Innenausbau macht derzeit große Fortschritte. So sind die ersten Gerätelagerungen bereits montiert, das Seilwindenzubehör im rechten Unterbaukasten verstaut. Die Schaltschränke wurden auf der rechten Fahrzeugseite montiert und angeschlossen. Die derzeit größte Baustelle sind die Rahmen für die Scheinwerfer. Diese Rahmen werden in Eigenarbeit erstellt und geschweißt.

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12.10.2010:

Nach einer längeren Pause im Bautagebuch geht es auch hier weiter. Der Grund für die Pause lag vor allem darin, dass in der letzten Zeit viele Arbeiten erledigt wurden, die sich schlecht auf Fotos darstellen lassen. Nun gibt es allerdings wieder einiges zu sehen.
Mittlerweile ist das Lichtkreuz montiert, die selbstgebauten Scheinwerferhalter sind teilweise montiert. Weiterhin wurden die Heckanbauten, wie z.B. der Tri-Blitz und das Blaulicht befestigt. Erstmals in Hof wird hier eine LED-Kennleuchte eingesetzt. Bisher waren nur Frontblitzer und Heckblitzmodule in LED-Technik vorhanden.
Für die Scheinwerfer wurden außerdem Auflagen gebaut, in den die Scheinwerfer in Fahrstellung ruhen. Die Lichtbrücke wird nun noch einmal demontiert und zum Lackieren gegeben.

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25.11.2010

Wieder einmal hat sich einiges getan. Das Lichtkreuz ist vom Lackieren zurück und wurde nun einsatzfertig montiert. Die Scheinwerfer sind ebenfalls bereits montiert. Der gesamte Aufsatz mit den Scheinwerfern ist 360° drehbar, sodass rund um das Fahrzeug ausgeleuchtet werden kann, die Höhe der Scheinwerfer beträgt ca. 7 m. Die zwei äußeren Scheinwerfer können weiterhin noch ausgeschwenkt werden, um eine bessere Flächenausleuchtung zu erreichen.

Als weitere Arbeiten müssen nun noch die restlichen Kabel angeklemmt und der Innenausbau vervollständigt werden.

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20.12.2010:

Nachdem das Fahrzeug im Bereich der Beleuchtungsanlage fast fertig gestellt ist, erfolgte heute ein Testlauf. Da Bilder mehr sagen als tausend Worte, ist hier ein Bild zu sehen.

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22.12.2010:

Zum Abschluss des Jahres noch ein paar Gesamtansichten des Lichtmastfahrzeuges. Gut erkennbar ist, dass die Lichtanlage mittlerweile komplett ist. Noch fehlt ein Teil des Innenausbaus. Außerdem muss das Fahrzeug noch zur TÜV-Abnahme. Abschließend werden dann die Beschriftungen aktualisiert. Weiterhin fehlt noch die reflektierende Konturmarkierung.

Soweit dann das Bautagebuch für das Jahr 2010, weiter gehts nächstes Jahr!

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Was ist ein Lichtmastfahrzeug?

Ein Lichtmastfahrzeug dient zum Ausleuchten größerer Einsatzstellen. Dank der großen Lichtanlage ist es möglich eine Fläche ungefähr von der Größe eines halben Fußballfeldes auszuleuchten. Dies kann vor allem bei Verkehrsunfällen außerhalb von Ortsschaften oder größeren Brandstellen sinnvoll sein. Doch nicht nur bei Feuerwehreinsätzen kann dieses Fahrzeug genutzt werden. Schon das Vorgängergerät - der Lichtmastanhänger - wurde regelmäßig von der Polizei angefordert. Hier gibt es in der Regel zwei Aufgabenbereiche:

  • Ausleuchten eines Tatortes für die Spurensicherung
  • Ausleuchten einer Unfallstelle nach schweren Verkehrsunfällen für Sachverständige und Staatsanwälte
Durch die Übernahme von Teilen der Beladung des alten Rüstwagens soll das Fahrzeug auch zur Verkehrsabsicherung eingesetzt werden können.

Die Idee:

Nachdem das Fahrgestell des alten Rüstwagens noch in Ordnung ist, kam die Idee für den Umbau auf. Statt des personalaufwändigen Einsatzes des Anhängers (für den optimalen Betrieb und das In-Stellung-Bringen waren ca. 5 - 6 Mann notwendig) reichen nun zwei Einsatzkräfte. Auch der vorhandene Allradantrieb des Fahrgestells ist ein Pluspunkt.

Das Konzept:

Zur Verwirklichung des Fahrzeuges werden folgende Teile verwendet:

  • Allrad-Fahrgestell des alten Rüstwagens von 1981
  • vorhandener, festeingebauter 20 kVA-Stromerzeuger
  • Lichtmast des alten Rüstwagens mit zwei Halogenstrahlern á 1 500 Watt
  • Lichtanlage vom Lichtmastanhänger mit sechs Halogenstrahlern á 1 500 Watt und Stromerzeuger 20 kVA
  • neuer Aufbau hinter dem Fahrerhaus, montiert durch die Firma Junghanns Hof
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