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Atemschutzfortbildungen 2019

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Bereits Anfang Februar begannen wieder die alljährlichen Atemschutzfortbildungen für die Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr Hof.

Die Fortbildungen selbst fallen dieses Jahr kürzer aus und beschränken sich auf "theoretische" Einweisungen.

Die praktischen Übungen werden dann im Herbst im Brandübungscontainer des Landesfeuerwehrverbandes absolviert, da dieser in Hof Station macht.
In diesem holzbefeuerten Container wird dann auch eine realitätsnahe Heißausbildung möglich sein, die so am Standort nicht durchgeführt werden kann.

So werden in diesem Jahr vor allem neue Gerätschaften sowie im Einsatz seltener genutzte Geräte behandelt.

Doch auch so gab es noch genug Neues zu üben und zu vertiefen. Der Morgen begann also mit einer Stationsausbildung an drei Stationen.

Die erste Station bildete das Druckluftschlauchgerät:
Durch die Überlassung eines Druckluftschlauchgeräts aus Beständen der städtischen Kanalunterhaltung mussten die Geräteträger auf diesem natürlich eingewiesen werden. Atemschutzgerätewart und -ausbilder Hans Kaul erläuterte die Neuerungen gegenüber dem Altgerät und zeigte die richtige Handhabung. Die größte Neuerung ist die nun vorhandene Druckluftschlauchhaspel sowie die Möglichkeit das Gerät zu "fahren" (der Vorgänger befand sich in einer Aluminiumkiste und musste immer von zwei Einsatzkräften getragen werden).

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Eine weitere Neuerung brachte Ausbilder Andreas Jaglo den Kameradinnen und Kameraden näher.

Es wurden neue Atemschutzmasken Dräger FPS-COM 7000 beschafft, die für die Nutzung im Gefahrguteinsatz vorgesehen sind.
Im direkten Umfeld können sich die Kameraden nun ohne drücken der Sprechtaste verständigen. Bei größeren Einsätzen besteht sogar die Möglichkeit dies auf bis zu drei Kanälen zu tun.
Mit dem angeschlossenen HRT (digitales Handsprechfunkgerät) besteht, wie bisher auch, die Möglichkeit normal zu funken.

Dies wurde natürlich auch gleich praktisch getestet und die Kameraden verteilten sich in einem kleinen Umkreis in der Feuerwache, um so zu kommunizieren.

Die letzte Station übernahm Klaus Ehrenberg, Leiter des Atemschutzes bei der Freiwilligen Feuerwehr Hof.

Hier ging es um die verschiedenen Messgeräte.
Neben den elektronischen Messgeräten, wurden auch wieder die altbewährten Prüfröhrchen ausgebildet.

Nach einigen Erklärungen durch Klaus, durfte jeder Teilnehmer die Messgeräte selbst beüben.

Gerade im Einsatzstress sind die Messgeräte zum Teil schwierig zu handhaben, wenn man sie vorher nicht regelmäßig beübt hat. Auch deshalb heißt es bei der Feuerwehr immer wieder:
Üben - Üben - Üben!

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Den Abschluss des Vormittags bildete ein Vortrag über die körperlichen Voraussetzungen für einen Geräteträger, Einsatzrichtlinien und -grundsätze sowie die möglichen Phänomene, die bei einem Einsatz auftreten können.

Hier wurden als Beispiele Flash-Over, Backdraft, Durchzündung, etc. genannt und besprochen.

Zum Abschluss gab es noch einen Ausblick auf den Brandübungscontainer des Landesfeuerwehrverbandes. Auch hierüber werden wir natürlich gesondert berichten.

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